Montag, 25. Februar 2013

Jackenfieber, Teil 2


Einen Strickmantel wollte ich auch gern mein eigen nennen.
 Entsprechende Wolle war schon vorhanden. Frau sorgte vor. Denn vor langer Zeit gab es bei meinem Lieblingsdiscounter Schurwolle mit Alpaka. 
Gestrickt habe ich diesen Mantel wieder nach dem Raglan von oben-Prinzip. Passt alles wunderbar.
Für empfindliche Menschen, die Wolle schnell kratzig finden, ist diese Wolle nicht. Sie ist zwar sehr leicht, pickst aber doch manchmal. Für Outdoorprojekte, finde ich, geeignet. 
Auf Knöpfe habe ich bewusst verzichtet. Ich schließe ihn nur mit einer Holzspange, dann fällt der Mantel in einer schönen A- Form.
Gestrickt mit Nadelstärke 4, bei einem Verbrauch von ca. 550g

Sonntag, 24. Februar 2013

Jackenfieber

Was braucht frau bei diesem Wetter? Strickjacken.

Lange liebäugelte ich mit der Wolle aus Schurwolle,Alpaka und Leinen. Besonders die Beimischung von Leinen reizte mich. 
Bestimmt zwei Monate besuchte ich immer wieder den Shop von lanade, schlich um diese Wolle, suchte die richtige Farbe, verwarf meine Entscheidung, überlegte wieder neu. Eines Tages landete sie dann doch in meinem Warenkorb.Juchuh!! Hellblau ist es geworden, denn eine Strickjacke in dieser Farbe habe ich noch nicht. Glaub ich jedenfalls.


Bereut habe ich den Kauf nie, denn das Resultat finde ich ganz toll.
Die Wolle ist wunderbar weich und trotz ihrer Dicke leicht.
Wer noch keine Jacke gestrickt hat und sich vor dem Zusammenfügen der Strickteile scheut, versucht vielleicht mal diese Strickvariante.Raglan von oben war für mich das Schlüsselwort.
Die Jacke wird in einem Stück vom Halsausschnitt aus gearbeitet. Vier wichtige Eckdaten benötigt frau: Länge des Halsausschnitts (bei mir 57cm), dann wie lang die Raglanreihe (gemessen vom Halsausschnitt bis unter dem Arm) sein muss ( bei mir 26 cm) und wie viele Maschen die Raglanreihe haben soll ( bei mir 1). Wichtig ist auch die Maschenprobe, die unbedingt sein muss. Dafür werden 20 Maschen angeschlagen und ein paar Reihen gestrickt und gemessen, wieviel cm die Maschen in der Breite ergeben.
Und schon kann es losgehen, ein Rechner berechnet die Maschenanzahl. Es funktioniert wunderbar!
  
Schön ist auch, dass frau zwischendurch immer anprobieren kann, ob das Teil passt.
Die Ärmel werden auch gleich mit angestrickt, ohne neue Maschenzunahme.
Mir hat es viel Spaß gemacht. Schnell war sie auch fertig, denn mit Nadelstärke 9 ging die Arbeit zügig voran. Nach gut einer Woche stricken konnte ich sie meins nennen. Verbrauch 600g.
Noch mehr Informationen über die beschriebene Vorgehensweise findet ihr auch bei strickpraxis.

Montag, 21. Januar 2013

Weiteres von den Mützen

Eine weitere Bommelmütze sollte auf Wunsch genadelt werden. Dies wurde von mir gern erledigt. Passende Wollreste waren auch vorhanden ( 2 Reste eines Wollmeisengarns).
Und so ging es mit doppeltem Faden an die Arbeit.
Heute wird sie verschenkt und hoffentlich geliebt.
Diese Mütze war ein Geschenk für meine Tochter. Die Anleitung stammt von slouchmütze.
Die Wolle ist von http://www.jules-wollshop.de/. Es ist ein Mini Mochi von Crystal Palace.

Freitag, 21. Dezember 2012

Weitere Mützen

Diese Mütze gehört jetzt mir. 96 Maschen habe ich dafür angeschlagen und 20 Reihen in 4re/ 2li gestrickt. Danach habe ich zwischen den 4 Maschen rechts eine Masche zugenommen. Dieses 5 re/ 2 li Muster habe ich 43 Reihen gearbeitet. Dann abketten und im Maschenstich zusammennähen.
Aus zwei Fäden Merinowolle ( ein Faden grau und ein Faden rosa) habe ich diese Mütze gestrickt. So ist sie schön kuschlig geworden.
Auch getragen sieht sie, finde ich, gut aus.


Hier noch eine Jungsmütze. Pommelmützen sind ja zur Zeit voll angesagt. So durfte ich eine solche für meinen Sohn nadeln. Zwei Sockenwollreste konnte ich darin verstricken. 104 Maschen habe ich angeschlagen und 20 Reihen 2 re/ 2li, danach eine Runde linke Maschen, dann wieder 20 Reihen 2re/ 2 li.
Nun werden die unteren 20 Reihen auf die oberen 20 Reihen gelegt und zusammengestrickt. So entsteht ein doppelter Rand, der fester ist. Nach dem Bund arbeitete ich die Mütze nach dieser Anleitung. Ihr müsst auf der Seite runterscrollen, bis ihr auf die Mütze stoßt: Im Norden gibts warme Ohren. Diese Anleitung macht viel Freude. Und, so eine Mütze ist schnell gestrickt.
 Na dann, an die Nadeln!

Donnerstag, 20. Dezember 2012

Mützen, die ich liebe


Lange gab es hier nichts zu lesen, aber meine alte Liebe, die zu Mützen, hat sie wiederbelebt.




Unbedingt stricken musste ich diese Mütze, die ich hier gefunden habe. Verwendet habe ich auch Nimbus von Zitron. Eine sehr schöne Wolle konnte ich damit kennenlernen. Ich strickte die Mütze nur in zwei Farben. Ganz schnell ging die Arbeit von den Nadeln und hat großen Spaß gemacht.
Diese Mütze habe ich gleich zweimal gestrickt. Einmal in blau, wie Ihr seht und einmal in grau, wie ihr nicht seht, weil sie zum Nikolaustag schon aus dem Haus ging. Hihi. 
Wurm heißt die Mützenanleitung und ist hier zu finden: hier
Ich bestellte mir die Orginalwolle aus der Anleitung, die von Lana Grossa ist. Gewöhnungsbedürftig war  für mich der Anschlag. Laut Anleitung nimmt man den Magig loop Anschlag. Ja, kann man nehmen. Nahm ich auch.
Bei der zweiten Mütze strickte ich den Bund aber wieder mit 3,5mm Sockennadeln und wechselte nach der Zunahme zu 4,0mm Rundstricknadeln mit 60cm Seil.
Beide Mützen werden von meinen Kindern ( 13 und 21 Jahre) gern getragen. Erwähnenswert ist auch noch, dass die Anleitung für drei verschiedene Kopfgrößen geschrieben ist.

Samstag, 14. Juli 2012

Auch kleine Jungs brauchen Ecken und Kanten

Ecken und Kanten, so heißt eine Strickanleitung von Martina Behm. Da ich die Tuchform, das Zusammensetzen der Teile und das Spiel mit unterschiedlichen Farben schön finde, nadelte ich ein weiteres.

So sieht das entstandene Kindertuch aus 100g Merinowolle von der Wollmeise aus.
Ich hoffe, der Herbst ist noch lang, aber vorsorgen kann frau ja schon mal.

Dienstag, 3. Juli 2012

Ecken und Kanten

Ecken und Kanten- so heißt eine neue Tuchanleitung von Martina Behm.
Dieses Tuch fand ich auch für Männer tragbar. Also wurde schnell ein solches für meinen genadelt.
Nach der Anleitung kann frau gut arbeiten, es strickt sich schnell und sieht gut aus.
Die Wolle ist von der Wollmeise. Verbraucht habe ich 150g.
Ich stricke dann schon mal für kühlere Tage, obwohl ich sie noch nicht heransehne.